Sicherheitsschuhe Rettungsdienst

Im Rettungsdienst zählt jede Sekunde – und jede Entscheidung kann Leben retten. Einsatzkräfte müssen sich dabei auf ihre Ausrüstung hundertprozentig verlassen können. Besonders das Schuhwerk spielt eine entscheidende Rolle: Es muss Schutz, Komfort und Funktionalität vereinen, um den hohen Anforderungen des Alltags im Rettungsdienst gerecht zu werden.

Intercueros hat es sich zur Aufgabe gemacht, Sicherheitsschuhe zu entwickeln, die speziell auf die Bedürfnisse von Rettungsdienstmitarbeitenden zugeschnitten sind.

Herausforderungen für Rettungsdienststiefel

Rettungsdienstmitarbeitende stehen täglich vor vielfältigen Herausforderungen, die spezielles Schuhwerk erfordern:

  • Vielfältige Einsatzorte: Von Unfallstellen über unwegsames Gelände bis hin zu engen Treppenhäusern – das Schuhwerk muss auf verschiedenste Umgebungen vorbereitet sein.

  • Lange Einsatzzeiten: Schichten von 12 Stunden und mehr verlangen nach Schuhen, die auch über längere Zeiträume hinweg Komfort bieten und Ermüdungserscheinungen vorbeugen.

  • Kontakt mit Flüssigkeiten: Blut, Körperflüssigkeiten oder Chemikalien können eine Gefahr darstellen, wenn das Schuhwerk nicht ausreichend geschützt ist.

  • Rutschgefahr: Glätte durch Regen, Öl oder andere Substanzen erhöht das Risiko von Stürzen, wenn die Sohle nicht rutschfest ist.

„Durchdachtes Design, echte Praxistauglichkeit – Intercueros-Schuhe erfüllen, was Rettungskräfte brauchen.“

Carl-Heinz Müller, Geschäftsführer

Sicherheitsschuhe von Intercueros für Rettungsdienste

Intercueros bietet Sicherheitsschuhe, die diesen Anforderungen gerecht werden:

  • Erfüllung relevanter Normen: Unsere Schuhe entsprechen der DIN EN ISO 20345 und bieten somit geprüften Schutz für den professionellen Einsatz.

  • Wasserdicht und atmungsaktiv: Dank moderner Materialien bleiben die Füße trocken, ohne dass die Atmungsaktivität eingeschränkt wird.

  • Rutschfeste Sohlen: Speziell entwickelte Sohlenprofile sorgen für sicheren Halt auf verschiedensten Untergründen.

  • Ergonomisches Design: Anatomisch geformte Leisten und stoßdämpfende Sohlen minimieren Fußermüdung und erhöhen den Tragekomfort.

  • Leichte Reinigung: Glattflächige Materialien ermöglichen eine einfache und schnelle Reinigung – ein wichtiger Aspekt im hygienisch sensiblen Bereich des Rettungsdienstes.

Kosteneffizienz

Schnelle Markteinführung

Anpassungsfähigkeit

Fragen und Antworten - FAQ

Unsere Schuhe entsprechen der DIN EN ISO 20345 und bieten somit geprüften Schutz für den professionellen Einsatz.

Ja, unsere Schuhe sind wasserdicht und atmungsaktiv, sodass sie sowohl bei Nässe als auch bei Hitze optimalen Komfort bieten.

Ja, durch unsere White-Label- und Private-Label-Produktionen können wir Schuhe nach Ihren spezifischen Anforderungen und Designvorgaben herstellen.

Wir empfehlen, die Schuhe regelmäßig zu reinigen und mit geeigneten Pflegemitteln zu behandeln, um die Materialqualität zu erhalten.

Unsere Schuhe werden in Zusammenarbeit mit unserem Partner HTC in Indien produziert, der für herausragende Qualität und Nachhaltigkeit steht.

In der Praxis haben sich Schnür-Stiefel mit einem zusätzlichen Reißverschluss an der Seite durchgesetzt. Das erlaubt eine individuelle Anpassung durch die Schnürung, ermöglicht aber ein extrem schnelles Anziehen („Alarmstart“) im Einsatzfall.

Wichtig: Achten Sie darauf, dass die Schuhe eine Zulassung für orthopädische Einlagen haben (DGUV 112-191), falls Sie Sondereinlagen benötigen. Ohne diese Zulassung erlischt im Schadensfall der Versicherungsschutz!

Die zentrale Vorschrift in Deutschland ist die DGUV Regel 105-003 (Benutzung von persönlichen Schutzausrüstungen im Rettungsdienst). Zudem müssen die Schuhe der Norm DIN EN ISO 20345 entsprechen, welche die allgemeinen Anforderungen an Sicherheitsschuhe festlegt.

Im Rettungsdienst ist die Schutzklasse S3 der Standard. In manchen Bereichen (reiner Krankentransport ohne technische Hilfeleistung) wird theoretisch S2 toleriert, aber in der Praxis ist S3 aufgrund des Durchtrittschutzes zwingend erforderlich.

Merkmal

S2

S3

Zehenschutzkappe (200 Joule)

Ja

Ja

Wasserdichtigkeit (mind. 60 Min.)

Ja

Ja

Durchtrittsichere Sohle

Nein

Ja

Profilierte Laufsohle

Ja

Ja

Der Rettungsdienst ist ein „unbequemer“ Arbeitsplatz. Sie arbeiten in Trümmern, auf glatten Fliesen, im Matsch oder in der Wohnung von Patienten. Die Schuhe schützen Sie vor:

  • Mechanischen Gefahren: Umknicken, Einklemmen der Füße durch die Fahrtrage, Scherben oder Nägel am Einsatzort.
  • Biologischen Gefahren: Blut, Erbrochenes oder andere infektiöse Körperflüssigkeiten.
  • Chemischen Gefahren: Auslaufende Betriebsstoffe bei Verkehrsunfällen.

Zusätzlich zur Klasse S3 müssen Rettungsdienstschuhe oft weitere Zusatzanforderungen erfüllen, die durch Kurzzeichen gekennzeichnet sind:

  • Form: Meist Form B (knöchelhoch) oder Form C (Stiefel), um ein Umknicken im Gelände zu verhindern.
  • SRC: Höchste Stufe der Rutschhemmung (geprüft auf Keramikfliesen und Stahlböden).
  • CI (Cold Insulation): Kälteisolierung für Einsätze im Winter.
  • HRO: Hitzebeständigkeit der Sohle gegen Kontaktwärme.
  • Flüssigkeitsschutz: Eine Membran (z.B. GORE-TEX oder Crosstech) ist extrem wichtig, um den Fuß vor Viren und Bakterien in Körperflüssigkeiten zu schützen.
  • Desinfizierbarkeit: Das Obermaterial muss chemischen Desinfektionsmitteln standhalten.