Historie

1974 gründete Hans Müller gemeinsam mit seinen argentinischen Partnern, der Gerberei Intercueros Buenos Aires sowie dem US-amerikanischen Rohwarenhändler Schwaab Inc. New York, die Firma Intercueros in Weinheim.
Zunächst lag der Tätigkeitsschwerpunkt im Bereich Rohhäutehandel, wobei nur zwei Jahre später die Entscheidung fiel, eine Fertigungsstufe tiefer zu gehen. So verlagerte Intercueros im Jahr 1976 seinen Firmensitz von Weinheim nach Laudenbach in ein Lager mit Bürogebäude, um insbesondere das bereits nachgegerbte und getrocknete „Crust“-Leder nach Kundenwunsch zuzurichten. Neben vielen namhaften Schuhherstellern in Deutschland fand Intercueros speziell in den Ländern des ehemaligen Ostblocks seinerzeit die bedeutsamsten Kunden.

Im Jahr 1992 ĂĽbernahm der Sohn des FirmengrĂĽnders Carl-Heinz MĂĽller das Unternehmen und ist heute alleiniger Gesellschafter der Intercueros GmbH. Der Quereinsteiger aus der Chemie konzentrierte sich rasch auf die Lederproduktion vorrangig in Kooperation mit indischen Joint Venture Unternehmen. Insbesondere das Futterleder fand bei zahlreichen Kunden aus den Reihen der modischen Schuhindustrie Anklang.
Im Laufe der Jahre konzentrierte sich das Unternehmen immer stärker auf einzelne Marktnischen, die weniger dem Auf und Ab der Moderhythmen unterlagen. Insbesondere wuchs stetig die Bedeutung im Bereich der Orthopädie, wofür Intercueros seit Jahren zu den führenden Leder-Lieferanten zählt. Hinzu kamen Sicherheitsschuhleder und Militärleder.